Die Unterhaut verbindet die Haut mit den tieferen Körperschichten. Sie besteht aus sehr lockerem Bindegewebe, so dass sich die Haut an vielen Körperstellen leicht gegen die darunterliegenden Muskeln verschieben lässt. In die Unterhaut ist je nach Ernährungszustand und Alter des Menschen mehr oder weniger Fett als Polster in Form von Unterhautfettgewebe eingelagert. Dieses Reservefett dient als Polster und trägt zum Wärmeschutz bei.
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Die Unterhaut
8. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Die Lederhaut
7. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Die Lederhaut besteht aus derben elastischen Bindegewebsfasern. Sie enthält Blut- und Lymphgefäße und wird von Empfindungsnerven durchzogen, die unmittelbar unter der Oberhaut in Nervenendungen in Form von Tastkörperchen, Schmerzpunkten, Wärme- und Kältepunkten auslaufen. Diese vermitteln entsprechend Tast-, Schmerz-, Wärme- und Kälteempfindungen und machen die Haut zu einem wichtigen Sinnesorgan. In der Lederhaut liegen außerdem die Schweißdrüsen und die Talgdrüsen, deren Drüsenausführungsgänge an der Hautoberfläche als Poren münden.
Die Schweißdrüsen sondern eine salzhaltige, klare Schweißflüssigkeit ab, die auf der Haut verdunstet und durch ihre abkühlende Wirkung eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur spielt.
Die Talgdrüsen (Haarbalgdrüsen) scheiden Talg ab, der die Haut mit einem Fettfilm überzieht, geschmeidig hält und gegen Wasser schützt. Im Gehörgang sind diese Talgdrüsen zu Ohrenschmalzdrüsen umgewandelt.
Die Oberhaut
6. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Die Oberhaut ist dünn und durchscheinend und besteht aus verhornten Deckzellen, die vielschichtig übereinanderliegen. Sie werden in der Keimschicht ständig neu gebildet und schälen sich an der Oberfläche, wo sie bereits abgestorben sind, in Form kleiner Hautschüppchen laufend ab. An Stellen starker Belastung, zum Beispiel in der Hand und an der Fußsohle, ist die Hornhaut dicker als am übrigen Körper. Bei dauernder Druckbelastung kann sie sich auch an anderen Stellen Schwielen verdicken.
Die Oberhaut hat weder Blutgefäße noch Nerven. Bei Schädigung der Oberhaut durch Druck, Reibung, Hitze, Kälte und andere, zum Beispiel chemische Einflüsse, kann sie sich stellenweise von der Unterlage ablösen. In den Spalt strömt dann Gewebsflüssigkeit ein und bildet eine prall gefüllte Blase, wie man sie als Brandblase oder Marschblase kennt, deren Blasendecke schmerzlos ist.
Geht die Oberhaut bei der Schädigung ganz verloren, dann entstehen oberflächliche Wunden, die nicht bluten, sondern aus den eröffneten Gewebsspalten nässen. Dazu gehören Abschürfungen, das sogenannte Wundreiben und Verbrennungen.
Die Heilung der Oberhaut erfolgt narbenlos, wenn die darunterliegende Keimschicht nicht mit zerstört wurde.
Die Haut – Überblick
5. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Die Haut ist flächenmäßig das größte Organ des menschlichen Körpers. Die Haut umgibt den ganzen Körper als elastische Hülle und schützt ihn gegen mechanische Einwirkung, gegen Krankheitserreger, Lichteinflüsse und vor allem gegen Flüssigkeitsverluste, denn ohne die Haut würde der Körper schnell austrocknen.
Die Haut hilft weiterhin die Körpertemperatur zu regeln und ist ein Sinnesorgan, denn der Tastsinn und die Temperaturempfindung des Menschen werden durch sie vermittelt.
Bei mikroskopischer Betrachtung lässt die Haut drei Schichten erkennen – Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut.
Blasen an den Füßen vermeiden
3. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Das Problem
Blasen an den Füßen sind ein häufiges Problem. Meist treten sie nach einer größeren, ungewohnten Belastung auf. Auslöser können zum Beispiel lange Wanderungen, Joggen, neue oder nicht passende Schuhe, aber auch falsche Socken sein. In jedem Falle war die Hornhaut der Belastung, der sie ausgesetzt wurde, nicht gewachsen.
Welche Faktoren führen zu Blasen an den Füßen?
In der Regel entstehen Blasen an Stellen, an denen übermäßige Reibung vorliegt. An diesen Stellen löst sich durch die Reibung Teile der oberen, abgestorbenen, Hautschicht und es bildet sich eine Blase.
In einem Schuh gibt es drei Komponenten, die zu Reibung führen können:
- Fremdkörper
- lose Socken
- der Fuß bewegt sich im Schuh
Fremdkörper verschieben sich zwischen Schuh und Socken bzw zwischen Socken und Fuß. Diese Reibung in Verbindung mit dem zusätzlichen Druck durch den Fremdkörper kann sehr schnell zu Blasen führen, oft sogar zu einer Blutblase, wenn ein kleines Blutgefäß verletzt wurde und in die Blase einblutet. Größere Fremdkörper spürt man schnell und kann sie so rechtzeitig entfernen, kleinere Fremdkörper wie feiner Sand hingegen bemerkt man oft zu spät.
Lose oder nicht straff gezogene Socken führen leicht zu Falten. Die Haut passt sich den Falten an und wird nun bei jeder Bewegung “umgeklappt”. Hier reibt nun Haut auf Haut und führt so besonders schnell zu Blasenbildung. Durch die Falte in der Socke verringert sich der Raum zwischen Fuß und Schuh, was zu einer Druckbildung und somit einem weiteren Blasenbildendenfaktor führt.
Ist der Schuh zu groß oder nicht fest geschnürt, kann sich der Fuß im Schuh bewegen. Der Schuh ist härter als der Fuß und meist innen relativ rau, um dem Fuß guten Halt zu geben. Diese Rauigkeit reibt nun an einem sich bewegenden Fuß besonders, so dass es meist zu einer großflächigen Reizung der Haut führt. An den dünnsten Hornhaustellen bilden sich am ehesten Blasen, so dass es in diesem Falle schnell dazu kommt, dass sich mehrere Blasen oder Bläschen bilden.
Wie vermeidet man nun Blasen an den Füßen?
Generell kann man sagen, unterstützen sie die Haut, wo sie es nötig hat. Die erste und wichtigste Regel ist also, die Reibung auf der Haut weitestgehend zu reduzieren. Konkret bedeutet dies:
- Tragen sie passende Socken
- Tragen sie passende Schuhe
- Achten sie darauf, dass die Socken zu den Schuhen passen, so sind passende Söckchen oder Füßlinge in hohen Bergstiefeln nicht angemessen
- Ziehen sie die Socken straff
- Schnüren sie die Schuhe eng, vermeiden sie es aber die Schuhe zu eng zu schnüren, denn dies erzeugt Druckstellen und kann zu Blasenbildung führen
- Sorgen sie dafür, dass der Fuß trocken ist und bleibt, denn feuchte Haut weicht auf und wird so empfindlicher
- Entfernen sie Fremdkörper frühzeitig, so ist es durchaus legitim regelmäßig Schuhe und Socken auszuziehen und so Sand oder Steinchen zu entfernen
- Schützen sie empfindliche oder gefährdete Hautstellen, in dem sie diese mit Leukoplast abdecken
Die Haut ihrer Füße wird es Ihnen danken und blasenfrei bleiben
Blasenprophylaxe
3. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Prophylaxe
Die Haut kann, durch geeignete Schutzkleidung (z. B. Arbeitshandschuhe), vor mechanisch bedingter Blasenbildung geschützt werden. Bei neuen Schuhen sollte aus demselben Grund auf einen entsprechenden Hautschutz geachtet werden (zum Beispiel Pflaster auf gefährdete Hautbezirke).
Bei Verbrühungen oder leichten Verbrennungen ohne Hautdefekt kann eine ausreichend lange und sofortige Kühlung der Haut, zum Beispiel durch mindestens 20 Minuten lang fließendes Wasser oder Eiswürfel, eine Blasenbildung verhindern. Keine allgemein vorbeugenden Maßnahmen können bei den vielen möglichen Grunderkrankungen genannt werden. eine frühzeitige und konsequente Therapie solcher Krankheiten ist grundsätzlich anzustreben.
Blase, Hautblase, Bulla – Symptome, Auswirkungen und Therapie
3. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Blasen genannte Symptome
Ein mit seröser Flüssigkeit, über dem Hautniveau erhabener, gefüllter Hohlraum, ist eine Blase. Ab einer Größe von fünf Millimetern Durchmesser spricht man von einer Blase (Bulla), ansonsten handelt es sich eher um ein Vesicula genanntes Bläschen. Meist kommt es um die Blase herum zu einer Rötung der Haut; manchmal schmerzt oder juckt der entsprechende Bezirk der Haut. Bei einigen Hauterkrankungen kommt es zusätzlich zur Blasenbildung zu einer Hautschuppung.
Auswirkungen von Blasen
Die Widerstandsfähigkeit der Blase hängt von der Dicke der Blasendecke ab. Aufgrund der Infektionsgefahr sollte Grundsätzlich keine Blase geöffnet werden, denn in der Regel bildet sich die Blase nach einiger Zeit wieder zurück und heilt ohne Narbenbildung ab. Es aber auch, je nach Ursache und Ausmaß, im betroffenen Bereich zu einem Schwund der Haut (Atrophie) kommen. Platzt eine Blase oder ein kleines Bläschen, entsteht eine Erosion oder ein flaches Geschwür (Ulcus), je nach betroffener Hautschicht . Eine Superinfektion kann sich ergeben, wenn sich auf dem Boden einer Blase beziehungsweise eines aufgekratzten Areals eine Infektion mit anderen Erregern ergibt. Wird der wässrige, seröse Inhalt einer Blase eitrig, so spricht man von einer Pustel.
Therapie von Blasen
Ein von Blasen- oder Bäschenbildung betroffenes Hautareal sollte vor starker Sonneneinwirkung und anderen Umwelteinflüssen geschützt werden. Entsprechende Salben können, je nach Krankheitsursache, juckreizstillend, gegebenenfalls entzündungshemmend oder schmerzlindernd wirken. Zusätzlich sollte im Bereich einer Blase die Haut mit pflegenden Mitteln, zum Beispiel Blasenpflastern geschützt werden. Blasen auslösende Grunderkrankungen sollten aber grundsätzlich therapeutisch behandelt werden.
Blase, Hautblase, Bulla – Eine Definition
3. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Definition
Einen mit Gewebsflüssigkeit gefüllten, meist erhabenen Hohlraum in verschiedenen Hautschichten nennt man Blase. Verschiedene Faktoren können diese Hautveränderung verursachen.
Ursachen
Blasen- oder Bläschenbildung im Bereich der Haut können viele verschiedene Ursachen haben.
Außergewöhnlich stark belastete Hautbezirke können, zum Beispiel beim Tragen neuer Schuhe, als eine Schutzreaktion des Körpers zu einer Blasenbildung führen. Weitere Faktoren, so zum Beispiel physikalische, chemische oder thermische (zum Beispiel Verbrennungen, Sonnenbrand, Verätzung), immunologische Phänomene (zum Beispiel Pemphigus vulgaris, allergische Kontaktdermatitis), Infektionen (zum Beispiel Herpes Zoster, Herpes simplex, bullöses Syphilid, Staphylodermia bullosa), genetische Defekte (hereditäre Epidermolysen) können eine Ursache sein.
Auch können einige Medikamente (zum Beispiel Sulfonamid-Antibiotika) oder Staphylokokken ein sogenanntes Leyell-Syndrom hervorrufen. Vor allem bei Säuglingen und Kindern tritt diese Komplikation auf, eher selten bei Erwachsenen mit geschwächter Abwehr. Diese zeigt sich durch eine schwere blasenartige Hautablösung, welche auch als “Syndrom der verbrühten Haut” bezeichnet wird. Bis Dieses zum Tode kann dieses Syndrom führen.
Dicke Blasen
2. Oktober 2007 — BlasenWissen |
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Dicke Blasen, aber auch kleine Blasen sind das Thema dieses Blogs.
Blasen an Brüsten, Blasen sogar an Nippeln oder Blasen an Lippen.
Blasen kann man überall bekommen.
Diese blasen auf der Haut nennt man Bulla. Wie man Blasen vermeidet und was man gegen Blasen machen kann, schreibe ich hier.