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30. Oktober 2007 — BlasenBehandeln, BlasenGeschichten |
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Zwei geplatzte Blasen an den Fersen
So etwas aber auch!
Da schreibe ich ein Blog, wie man Blasen an Füßen und Fersen vermeidet und laufe mir promt selber Blasen. Ich war gerade mal 2 1/2 Stunden in den neuen Schuhen unterwegs. Gebildet haben sich zwei Blasen, an jeder Ferse eine. Als ich dann der Trambahn hinterher laufen musste platzten diese. Aus der Trambahn ausgestiegen konnte ich keinen Schritt ohne große Schmerzen tun. Zu Hause wusste ich dann auch weshalb…
Durch Blasenpflaster abgedeckte Blasen an der Ferse
Leider hatte ich keine Compeed Blasenpflaster
mehr im Hause, sondern nur noch “Blasenpflaster transparent” von St.Benedikt. Diese besitzen keinen Gelkern und gleichen eher einer 1-2 mm dicken Gummischicht. Auf die Blasen geklebt schützen sie diese gut vor Reibung und sich absolut Wasserdicht. Wie man auf dem Bild erkennen kann, hat sich unter dem Pflaster Gewebsflüssigkeit gesammelt und das Pflaster übernimmt so die Aufgabe der Blasendecke.
Nach 2 Tagen war ich schmerzfrei, allerdings sind die Fersen noch druckempfindlich. Immerhin kann ich aber schon wieder in geschlossenen Schuhen gehen.
Nach 5 Tagen sehen die Blasenpflaster wie abgebildet aus und machen noch keine Anstalten abzufallen. Die Haut hat so Zeit die Wundflächen mit neuen Hautzellen abzudecken.
5. Oktober 2007 — BlasenBehandeln |
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Brandblasen sind, ähnlich wie Blasen an Füßen sogenannte Bullae, also Blasen der Haut.
Verbrennungen, Verbrühungen und der Schweregrad
Brandblasen können sich bilden, wenn innerhalb kurzer Zeit hohe Temperaturen auf den Hautbereich einwirken. 50 bis 60 Grad Celsius können da schon ausreichend sein. Brandblasen sind damit Folgen von Verbrennungen und Verbrühungen, welche lebensgefährlich sein können, so sie großflächig oder einen hohen Schweregrad besitzen. Man teilt Verbrennungen in drei Schweregrade ein:
- Grad: Rötungen und Schwellungen der Haut verbunden mit Schmerzen. Heilt von selbst narbenlos innerhalb weniger Tage ab.
- Grad: Rötungen der Haut, je nach Heftigkeit der Verbrennung kommt es sofort oder erst nach Stunden zur Blasen oder Bläschenbildung, verbunden mit Schmerzen.
- Grad: Nicht blutende Wunde, schmerzunempfindlich (dafür starker Schmerz in den Randbereichen), Verkohlung der Haut
Behandlung von Verbrennungen ersten und zweiten Grades
Bei Verbrennungen ersten oder zweiten Grades beginnt man als erste Maßnahme mit dem kühlen der Wunde. Achten sie dabei darauf, kein Eis zu verwenden und Erfrierungen vor zu beugen und den Patienten nicht zu unterkühlen. Die Kühlung kann zum Beispiel durch fließendes kaltes Wasser erfolgen und sollte ca 10 bis 20 Minuten andauern.
Verbrennungen ersten Grades sind so ausreichend behandelt, durchaus kann man die Wunde aber auch mit einem Pflaster oder einem Verband abdecken.
Verbrennungen zweiten Grades bilden Brandblasen. Wie bei jeder Blase der Haut sollten sie die Blase nicht aufstechen, denn es herrscht akute Infektionsgefahr. Durch die Verbrennung sind die Oberhaut und die Lederhaut betroffen und so hat die betreffende Hautpartie einen Teil ihrer Schutzfunktion eingebüßt. Die Haut bildet sich aber unter der Blase nach und die Wunde wird durch die Blase und die Blasenflüssigkeit keimfrei und somit frei von Infektionen gehalten.
Umgang mit der Brandblase
Die Brandblase sollte in jedem Falle intakt gehalten werden, weshalb sie besonderen Schutzes bedarf, weshalb man keinesfalls Cremes, Pulver oder ähnliches auf die Blase auftragen sollte. Stattdessen sollte man die Brandblase mit einem sterilen Pflaster abkleben und durch Watte und einen Verband abpolstern.

4. Oktober 2007 — BlasenBehandeln |
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Hat sich eine Blase oder ein Bläschen gebildet, geht es darum, den Schaden für die Haut möglichst gering zu halten. Eine Blase ist nichts anderes als eine Wunde, die durch die Blase geschützt und steril gehalten wird, weshalb man die Blase nach Möglichkeit intakt lässt.
Trocknen und mit einem Blasenpflaster bekleben
Als erstes geht es nun darum, für die Haut einen möglichst erholsamen Zustand herzustellen, dazu tupft man den Bereich um die Blase und die Blasenoberfläche vorsichtig mit einem sauberen Taschentuch ab. Um eine Infektionsgefahr möglichst gering zu halten, versucht man die Blase intakt zu halten, weshalb man die Blase mit einem Pflaster abklebt. Als besonders geeignet haben sich die Compeed Blasenpflaster
wegen ihres dicken Gelkerns herausgestellt, weshalb man nach dem bekleben auch wieder in die Schuhe schlüpfen kann.
Vorsicht! Infektionsgefahr!
Befindet sich aber die Blase an der Fußsohle, so ist es oft nötig die Blase aufzustechen, um weiterhin schmerzfrei auftreten zu können. Sehr wichtig ist es dabei, die Blase nur mit einer sterilen oder zumindest desinfizierten Nadel aufzustechen. Mit einem sauberen Taschentuch oder einer Mullbinde drückt man vorsichtig und langsam die Flüssigkeit heraus und klebt die Wunde mit einem Blasenpflaster ab.
Nicht vergessen darf man, sich nun auf die Suche nach der Ursache der Blase zu machen. Man sieht sich die Position der Blase auf der Haut an und überprüft, ob der Schuh an der betreffenden Stelle eine besonders raue Stelle oder eine Innennaht hat. Diese kann man zum Beispiel mit einem Fixier Pflaster
abkleben.
Zum Thema Blasenpflaster stellt sich immer wieder die Frage, ob es denn wirklich immer ein Blasenpflaster sein muss oder ob nicht auch ein normales Wundpflaster ausreicht. Hierzu muss man sagen, dass gerade das Compeed Blasenpflaster
wegen seines dicken Gelkerns die Heilung deutlich beschleunigt, man kann aber natürlich auch ein ähnlich gutes Hansaplast Aktiv Gel Pflaster
verwenden. Normale Wundpflaster haben gegenüber den Gel-Pflastern den Nachteil, dass zum einen die Heilung langsamer abläuft und zum anderen, dass die deutlich dünnere Auflage der Wundpflaster weniger Schutz gegen das Platzen der Blase aufgrund von Druck von Außen bieten.
