Brandblasen – brandgefährlich?

Brandblasen sind, ähnlich wie Blasen an Füßen sogenannte Bullae, also Blasen der Haut.

Verbrennungen, Verbrühungen und der Schweregrad

Brandblasen können sich bilden, wenn innerhalb kurzer Zeit hohe Temperaturen auf den Hautbereich einwirken. 50 bis 60 Grad Celsius können da schon ausreichend sein. Brandblasen sind damit Folgen von Verbrennungen und Verbrühungen, welche lebensgefährlich sein können, so sie großflächig oder einen hohen Schweregrad besitzen. Man teilt Verbrennungen in drei Schweregrade ein:

  1. Grad: Rötungen und Schwellungen der Haut verbunden mit Schmerzen. Heilt von selbst narbenlos innerhalb weniger Tage ab.
  2. Grad: Rötungen der Haut, je nach Heftigkeit der Verbrennung kommt es sofort oder erst nach Stunden zur Blasen oder Bläschenbildung, verbunden mit Schmerzen.
  3. Grad: Nicht blutende Wunde, schmerzunempfindlich (dafür starker Schmerz in den Randbereichen), Verkohlung der Haut

Behandlung von Verbrennungen ersten und zweiten Grades

Bei Verbrennungen ersten oder zweiten Grades beginnt man als erste Maßnahme mit dem kühlen der Wunde. Achten sie dabei darauf, kein Eis zu verwenden und Erfrierungen vor zu beugen und den Patienten nicht zu unterkühlen. Die Kühlung kann zum Beispiel durch fließendes kaltes Wasser erfolgen und sollte ca 10 bis 20 Minuten andauern.

Verbrennungen ersten Grades sind so ausreichend behandelt, durchaus kann man die Wunde aber auch mit einem Pflaster oder einem Verband abdecken.

Verbrennungen zweiten Grades bilden Brandblasen. Wie bei jeder Blase der Haut sollten sie die Blase nicht aufstechen, denn es herrscht akute Infektionsgefahr. Durch die Verbrennung sind die Oberhaut und die Lederhaut betroffen und so hat die betreffende Hautpartie einen Teil ihrer Schutzfunktion eingebüßt. Die Haut bildet sich aber unter der Blase nach und die Wunde wird durch die Blase und die Blasenflüssigkeit keimfrei und somit frei von Infektionen gehalten.

Umgang mit der Brandblase

Die Brandblase sollte in jedem Falle intakt gehalten werden, weshalb sie besonderen Schutzes bedarf, weshalb man keinesfalls Cremes, Pulver oder ähnliches auf die Blase auftragen sollte. Stattdessen sollte man die Brandblase mit einem sterilen Pflaster abkleben und durch Watte und einen Verband abpolstern.

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2 Kommentare ↓

#1 Brandblase im Gesicht - So schnell kanns gehen — blasen.VZ - Das Blasen Verzeichnis am 10.01.08 um 01:14

[...] “Nichts wird so heiß gegessen, wie gekocht” lautet ein bekanntes Sprichwort, ein Grund dürfte die Verletzungsgefahr mit kochend heißem Essen oder Zubehör sein. In der Küche lässt es sich aber nicht umgehen, mit heißen Gegenständen zu hantieren. Schnell hat man mal mit einem Finger oder der ganzen Hand auf die heiße Herdplatte oder an ein heißes Backblech gegriffen und dann kommt es zur Bildung von Brandblasen. [...]

#2 Flo am 26.11.09 um 15:17

Hallo miteinander,
Mein Problem momentan ist, dass sich bei meiner Blase die, bei einer Verbrennung 2 ten Grades, ablösende Oberhaut nur an einigen Stellen mit Wasser gefüllt hat, und dieses nun bei Bewegung durch die ca 4 auf 1,5 cm lange Verbrennung hin und her gleitet.
Ist es in diesem Fall vieleicht doch besser die Blase aufzustechen oder stört das auf der Lederhaut umherwandernde Wasser den Heilunhsprozess nicht?
Liebe Grüße
Flo

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