Definition
Einen mit Gewebsflüssigkeit gefüllten, meist erhabenen Hohlraum in verschiedenen Hautschichten nennt man Blase. Verschiedene Faktoren können diese Hautveränderung verursachen.
Ursachen
Blasen- oder Bläschenbildung im Bereich der Haut können viele verschiedene Ursachen haben.
Außergewöhnlich stark belastete Hautbezirke können, zum Beispiel beim Tragen neuer Schuhe, als eine Schutzreaktion des Körpers zu einer Blasenbildung führen. Weitere Faktoren, so zum Beispiel physikalische, chemische oder thermische (zum Beispiel Verbrennungen, Sonnenbrand, Verätzung), immunologische Phänomene (zum Beispiel Pemphigus vulgaris, allergische Kontaktdermatitis), Infektionen (zum Beispiel Herpes Zoster, Herpes simplex, bullöses Syphilid, Staphylodermia bullosa), genetische Defekte (hereditäre Epidermolysen) können eine Ursache sein.
Auch können einige Medikamente (zum Beispiel Sulfonamid-Antibiotika) oder Staphylokokken ein sogenanntes Leyell-Syndrom hervorrufen. Vor allem bei Säuglingen und Kindern tritt diese Komplikation auf, eher selten bei Erwachsenen mit geschwächter Abwehr. Diese zeigt sich durch eine schwere blasenartige Hautablösung, welche auch als “Syndrom der verbrühten Haut” bezeichnet wird. Bis Dieses zum Tode kann dieses Syndrom führen.

1 Kommentar bisher ↓
[...] Zeitpunkt unbekannt. Auch gab das ZDF keine Hinweise darauf, ob Lafer die zu erwartenden Brandblasen mit einem Blasenpflaster schützen wird, oder ob andere Schutzmaßnahmen ergriffen [...]
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