Brandblase im Gesicht – So schnell kanns gehen

“Nichts wird so heiß gegessen, wie gekocht” lautet ein bekanntes Sprichwort, ein Grund dürfte die Verletzungsgefahr mit kochend heißem Essen oder Zubehör sein. In der Küche lässt es sich aber nicht umgehen, mit heißen Gegenständen zu hantieren. Schnell hat man mal mit einem Finger oder der ganzen Hand auf die heiße Herdplatte oder an ein heißes Backblech gegriffen und dann kommt es zur Bildung von Brandblasen.

Auch Profis sind dagegen nicht gefeit, wie man beim ZDF nachlesen kann. Bei der Aufzeichnung zu einer Folge “Lichter! Lafer! Lecker!” mit der langjährigen Boxweltmeisterin Regina Halmich verpasste diese Starkoch Johann Lafer eine Brandblase im Gesicht. Da der Ofen in Augenhöhe der Köche angebracht war, konnte die nur 1,61 m große Boxerin das Backblech nicht richtig fassen. Lafer griff ihr wortwörtlich unter die Arme und hob sie hoch. Mit dem Backblech in der Hand ließ sich Halmich wieder auf dem Küchenboden absetzen und verpasste dabei Lafer einen Stupser mit dem heißen Metall unter dessen rechtem Auge.

Video des Unfalls (Quelle:ZDF)

Bilderserie des Unfalls (Quelle:ZDF)

Mit schmerzverzerrten Gesicht forderte Lafer Halmich auf “Weiter, weiter! Mach nur weiter!”, während das Publikum laut aufstöhnte. Lafers Kochkollege Horst Lichter fragte klagend “Oh Johann, hast Du Dir das Auge verbrannt?”.

Unter Schmerzen moderierte Lafer die Sendung zu Ende und kühlte dabei immer wieder die Wunde mit einem feuchten Tuch. Anschließend ließ er sich in die Uni-Klinik zu einer Untersuchung fahren, diese gab aber Entwarnung, Lafers Auge sei nicht verletzt. Er habe sich nur eine Verbrennung zweiten Grades zu.

Ob Nachwirkungen wegen nicht ausreichender Kühlung der Wunde zu erwarten sind, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt unbekannt. Auch gab das ZDF keine Hinweise darauf, ob Lafer die zu erwartenden Brandblasen mit einem Blasenpflaster schützen wird, oder ob andere Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

[Nachtrag]
Johann Lafer ist wohl auf und scheint sich keine bleibenden Verletzungen zugezogen zu haben.

“Local Warming” – Ein Gesundheitstipp der anderen Art

Durchaus bemerkenswert, achtet also darauf wie ihr beim Bloggen sitzt. Mich betrifft das nicht, da ich kein Laptop besitze und somit immer gut belüftet sitze.

Die Rede wurde gehalten auf der TED 2007 und entdeckt habe ich sie bei Medienrauschen
Weiterlesen →

Blasen an beiden Fersen

Zwei geplatzte Blasen an den Fersen
Zwei geplatzte Blasen an den Fersen

So etwas aber auch!

Da schreibe ich ein Blog, wie man Blasen an Füßen und Fersen vermeidet und laufe mir promt selber Blasen. Ich war gerade mal 2 1/2 Stunden in den neuen Schuhen unterwegs. Gebildet haben sich zwei Blasen, an jeder Ferse eine. Als ich dann der Trambahn hinterher laufen musste platzten diese. Aus der Trambahn ausgestiegen konnte ich keinen Schritt ohne große Schmerzen tun. Zu Hause wusste ich dann auch weshalb…

Durch Blasenpflaster abgedeckte Blasen an der Ferse
Durch Blasenpflaster abgedeckte Blasen an der Ferse

Leider hatte ich keine Compeed Blasenpflaster mehr im Hause, sondern nur noch “Blasenpflaster transparent” von St.Benedikt. Diese besitzen keinen Gelkern und gleichen eher einer 1-2 mm dicken Gummischicht. Auf die Blasen geklebt schützen sie diese gut vor Reibung und sich absolut Wasserdicht. Wie man auf dem Bild erkennen kann, hat sich unter dem Pflaster Gewebsflüssigkeit gesammelt und das Pflaster übernimmt so die Aufgabe der Blasendecke.
Nach 2 Tagen war ich schmerzfrei, allerdings sind die Fersen noch druckempfindlich. Immerhin kann ich aber schon wieder in geschlossenen Schuhen gehen.
Nach 5 Tagen sehen die Blasenpflaster wie abgebildet aus und machen noch keine Anstalten abzufallen. Die Haut hat so Zeit die Wundflächen mit neuen Hautzellen abzudecken.

Die Unterhaut

Die Unterhaut verbindet die Haut mit den tieferen Körperschichten. Sie besteht aus sehr lockerem Bindegewebe, so dass sich die Haut an vielen Körperstellen leicht gegen die darunterliegenden Muskeln verschieben lässt. In die Unterhaut ist je nach Ernährungszustand und Alter des Menschen mehr oder weniger Fett als Polster in Form von Unterhautfettgewebe eingelagert. Dieses Reservefett dient als Polster und trägt zum Wärmeschutz bei.

Die Lederhaut

Die Lederhaut besteht aus derben elastischen Bindegewebsfasern. Sie enthält Blut- und Lymphgefäße und wird von Empfindungsnerven durchzogen, die unmittelbar unter der Oberhaut in Nervenendungen in Form von Tastkörperchen, Schmerzpunkten, Wärme- und Kältepunkten auslaufen. Diese vermitteln entsprechend Tast-, Schmerz-, Wärme- und Kälteempfindungen und machen die Haut zu einem wichtigen Sinnesorgan. In der Lederhaut liegen außerdem die Schweißdrüsen und die Talgdrüsen, deren Drüsenausführungsgänge an der Hautoberfläche als Poren münden.
Die Schweißdrüsen sondern eine salzhaltige, klare Schweißflüssigkeit ab, die auf der Haut verdunstet und durch ihre abkühlende Wirkung eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur spielt.
Die Talgdrüsen (Haarbalgdrüsen) scheiden Talg ab, der die Haut mit einem Fettfilm überzieht, geschmeidig hält und gegen Wasser schützt. Im Gehörgang sind diese Talgdrüsen zu Ohrenschmalzdrüsen umgewandelt.

Die Oberhaut

Die Oberhaut ist dünn und durchscheinend und besteht aus verhornten Deckzellen, die vielschichtig übereinanderliegen. Sie werden in der Keimschicht ständig neu gebildet und schälen sich an der Oberfläche, wo sie bereits abgestorben sind, in Form kleiner Hautschüppchen laufend ab. An Stellen starker Belastung, zum Beispiel in der Hand und an der Fußsohle, ist die Hornhaut dicker als am übrigen Körper. Bei dauernder Druckbelastung kann sie sich auch an anderen Stellen Schwielen verdicken.
Die Oberhaut hat weder Blutgefäße noch Nerven. Bei Schädigung der Oberhaut durch Druck, Reibung, Hitze, Kälte und andere, zum Beispiel chemische Einflüsse, kann sie sich stellenweise von der Unterlage ablösen. In den Spalt strömt dann Gewebsflüssigkeit ein und bildet eine prall gefüllte Blase, wie man sie als Brandblase oder Marschblase kennt, deren Blasendecke schmerzlos ist.
Geht die Oberhaut bei der Schädigung ganz verloren, dann entstehen oberflächliche Wunden, die nicht bluten, sondern aus den eröffneten Gewebsspalten nässen. Dazu gehören Abschürfungen, das sogenannte Wundreiben und Verbrennungen.
Die Heilung der Oberhaut erfolgt narbenlos, wenn die darunterliegende Keimschicht nicht mit zerstört wurde.

Der Tag der Blasen

Wie schnell man sich eine oder mehrere Blasen und Bläschen besorgen kann, beschreibt der Taubenhaucher in seinem Blog. Eine Brandblase, zwei “normale” Blasen an den Fingern und ein Bläschen am kleinen Zeh. Da hatte aber jemand richtig Pech!

Die Haut – Überblick

Die Haut ist flächenmäßig das größte Organ des menschlichen Körpers. Die Haut umgibt den ganzen Körper als elastische Hülle und schützt ihn gegen mechanische Einwirkung, gegen Krankheitserreger, Lichteinflüsse und vor allem gegen Flüssigkeitsverluste, denn ohne die Haut würde der Körper schnell austrocknen.
Die Haut hilft weiterhin die Körpertemperatur zu regeln und ist ein Sinnesorgan, denn der Tastsinn und die Temperaturempfindung des Menschen werden durch sie vermittelt.
Bei mikroskopischer Betrachtung lässt die Haut drei Schichten erkennen – Oberhaut, Lederhaut und Unterhaut.

Brandblasen – brandgefährlich?

Brandblasen sind, ähnlich wie Blasen an Füßen sogenannte Bullae, also Blasen der Haut.

Verbrennungen, Verbrühungen und der Schweregrad

Brandblasen können sich bilden, wenn innerhalb kurzer Zeit hohe Temperaturen auf den Hautbereich einwirken. 50 bis 60 Grad Celsius können da schon ausreichend sein. Brandblasen sind damit Folgen von Verbrennungen und Verbrühungen, welche lebensgefährlich sein können, so sie großflächig oder einen hohen Schweregrad besitzen. Man teilt Verbrennungen in drei Schweregrade ein:

  1. Grad: Rötungen und Schwellungen der Haut verbunden mit Schmerzen. Heilt von selbst narbenlos innerhalb weniger Tage ab.
  2. Grad: Rötungen der Haut, je nach Heftigkeit der Verbrennung kommt es sofort oder erst nach Stunden zur Blasen oder Bläschenbildung, verbunden mit Schmerzen.
  3. Grad: Nicht blutende Wunde, schmerzunempfindlich (dafür starker Schmerz in den Randbereichen), Verkohlung der Haut

Behandlung von Verbrennungen ersten und zweiten Grades

Bei Verbrennungen ersten oder zweiten Grades beginnt man als erste Maßnahme mit dem kühlen der Wunde. Achten sie dabei darauf, kein Eis zu verwenden und Erfrierungen vor zu beugen und den Patienten nicht zu unterkühlen. Die Kühlung kann zum Beispiel durch fließendes kaltes Wasser erfolgen und sollte ca 10 bis 20 Minuten andauern.

Verbrennungen ersten Grades sind so ausreichend behandelt, durchaus kann man die Wunde aber auch mit einem Pflaster oder einem Verband abdecken.

Verbrennungen zweiten Grades bilden Brandblasen. Wie bei jeder Blase der Haut sollten sie die Blase nicht aufstechen, denn es herrscht akute Infektionsgefahr. Durch die Verbrennung sind die Oberhaut und die Lederhaut betroffen und so hat die betreffende Hautpartie einen Teil ihrer Schutzfunktion eingebüßt. Die Haut bildet sich aber unter der Blase nach und die Wunde wird durch die Blase und die Blasenflüssigkeit keimfrei und somit frei von Infektionen gehalten.

Umgang mit der Brandblase

Die Brandblase sollte in jedem Falle intakt gehalten werden, weshalb sie besonderen Schutzes bedarf, weshalb man keinesfalls Cremes, Pulver oder ähnliches auf die Blase auftragen sollte. Stattdessen sollte man die Brandblase mit einem sterilen Pflaster abkleben und durch Watte und einen Verband abpolstern.

Bilder von Blasen

Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier Bilder von Blasen zeigen soll. Sind die Blasen auf den Bildern schön von Blasenpflastern abgeklebt, dann sind die Bilder zwar nichtssagend, aber auch jugendfrei.
Bilder von Blasen, so dicken Dingern voller Saft oder gerade am Auslaufen könnten mich aber in Probleme bringen. Weniger weil sie nicht jugendfrei wären, sondern weil die viele nackte Haut, wenn sie so wund ist einfach unappetitlich aussieht. Selbst wenn es die nackte Haut von hübschen Frauen wäre.

Ich bin am Zweifeln…

Eine Blase hat sich gebildet, was nun?

Hat sich eine Blase oder ein Bläschen gebildet, geht es darum, den Schaden für die Haut möglichst gering zu halten. Eine Blase ist nichts anderes als eine Wunde, die durch die Blase geschützt und steril gehalten wird, weshalb man die Blase nach Möglichkeit intakt lässt.

Trocknen und mit einem Blasenpflaster bekleben

Als erstes geht es nun darum, für die Haut einen möglichst erholsamen Zustand herzustellen, dazu tupft man den Bereich um die Blase und die Blasenoberfläche vorsichtig mit einem sauberen Taschentuch ab. Um eine Infektionsgefahr möglichst gering zu halten, versucht man die Blase intakt zu halten, weshalb man die Blase mit einem Pflaster abklebt. Als besonders geeignet haben sich die Compeed Blasenpflaster wegen ihres dicken Gelkerns herausgestellt, weshalb man nach dem bekleben auch wieder in die Schuhe schlüpfen kann.

Vorsicht! Infektionsgefahr!

Befindet sich aber die Blase an der Fußsohle, so ist es oft nötig die Blase aufzustechen, um weiterhin schmerzfrei auftreten zu können. Sehr wichtig ist es dabei, die Blase nur mit einer sterilen oder zumindest desinfizierten Nadel aufzustechen. Mit einem sauberen Taschentuch oder einer Mullbinde drückt man vorsichtig und langsam die Flüssigkeit heraus und klebt die Wunde mit einem Blasenpflaster ab.

Nicht vergessen darf man, sich nun auf die Suche nach der Ursache der Blase zu machen. Man sieht sich die Position der Blase auf der Haut an und überprüft, ob der Schuh an der betreffenden Stelle eine besonders raue Stelle oder eine Innennaht hat. Diese kann man zum Beispiel mit einem Fixier Pflaster abkleben.

Zum Thema Blasenpflaster stellt sich immer wieder die Frage, ob es denn wirklich immer ein Blasenpflaster sein muss oder ob nicht auch ein normales Wundpflaster ausreicht. Hierzu muss man sagen, dass gerade das Compeed Blasenpflaster wegen seines dicken Gelkerns die Heilung deutlich beschleunigt, man kann aber natürlich auch ein ähnlich gutes Hansaplast Aktiv Gel Pflaster verwenden. Normale Wundpflaster haben gegenüber den Gel-Pflastern den Nachteil, dass zum einen die Heilung langsamer abläuft und zum anderen, dass die deutlich dünnere Auflage der Wundpflaster weniger Schutz gegen das Platzen der Blase aufgrund von Druck von Außen bieten.

Blasen an den Füßen vermeiden

Das Problem

Blasen an den Füßen sind ein häufiges Problem. Meist treten sie nach einer größeren, ungewohnten Belastung auf. Auslöser können zum Beispiel lange Wanderungen, Joggen, neue oder nicht passende Schuhe, aber auch falsche Socken sein. In jedem Falle war die Hornhaut der Belastung, der sie ausgesetzt wurde, nicht gewachsen.

Welche Faktoren führen zu Blasen an den Füßen?

In der Regel entstehen Blasen an Stellen, an denen übermäßige Reibung vorliegt. An diesen Stellen löst sich durch die Reibung Teile der oberen, abgestorbenen, Hautschicht und es bildet sich eine Blase.
In einem Schuh gibt es drei Komponenten, die zu Reibung führen können:

  • Fremdkörper
  • lose Socken
  • der Fuß bewegt sich im Schuh
Schuh mit Fremdkörper
Schuh mit Fremdkörper
© ex-hellbilly / PIXELIO

Fremdkörper verschieben sich zwischen Schuh und Socken bzw zwischen Socken und Fuß. Diese Reibung in Verbindung mit dem zusätzlichen Druck durch den Fremdkörper kann sehr schnell zu Blasen führen, oft sogar zu einer Blutblase, wenn ein kleines Blutgefäß verletzt wurde und in die Blase einblutet. Größere Fremdkörper spürt man schnell und kann sie so rechtzeitig entfernen, kleinere Fremdkörper wie feiner Sand hingegen bemerkt man oft zu spät.

Ungeeignete Socken
Ungeeignete Socken
© hofschlaeger / PIXELIO

Lose oder nicht straff gezogene Socken führen leicht zu Falten. Die Haut passt sich den Falten an und wird nun bei jeder Bewegung “umgeklappt”. Hier reibt nun Haut auf Haut und führt so besonders schnell zu Blasenbildung. Durch die Falte in der Socke verringert sich der Raum zwischen Fuß und Schuh, was zu einer Druckbildung und somit einem weiteren Blasenbildendenfaktor führt.

Ist der Schuh zu groß oder nicht fest geschnürt, kann sich der Fuß im Schuh bewegen. Der Schuh ist härter als der Fuß und meist innen relativ rau, um dem Fuß guten Halt zu geben. Diese Rauigkeit reibt nun an einem sich bewegenden Fuß besonders, so dass es meist zu einer großflächigen Reizung der Haut führt. An den dünnsten Hornhaustellen bilden sich am ehesten Blasen, so dass es in diesem Falle schnell dazu kommt, dass sich mehrere Blasen oder Bläschen bilden.

Wie vermeidet man nun Blasen an den Füßen?

Generell kann man sagen, unterstützen sie die Haut, wo sie es nötig hat. Die erste und wichtigste Regel ist also, die Reibung auf der Haut weitestgehend zu reduzieren. Konkret bedeutet dies:

  • Tragen sie passende Socken
  • Tragen sie passende Schuhe
  • Achten sie darauf, dass die Socken zu den Schuhen passen, so sind passende Söckchen oder Füßlinge in hohen Bergstiefeln nicht angemessen
  • Ziehen sie die Socken straff
  • Schnüren sie die Schuhe eng, vermeiden sie es aber die Schuhe zu eng zu schnüren, denn dies erzeugt Druckstellen und kann zu Blasenbildung führen
  • Sorgen sie dafür, dass der Fuß trocken ist und bleibt, denn feuchte Haut weicht auf und wird so empfindlicher
  • Entfernen sie Fremdkörper frühzeitig, so ist es durchaus legitim regelmäßig Schuhe und Socken auszuziehen und so Sand oder Steinchen zu entfernen
  • Schützen sie empfindliche oder gefährdete Hautstellen, in dem sie diese mit Leukoplast abdecken
Ihre blasenfreien Füße werden es ihnen danken
Ihre Füße werden es ihnen danken
© Jenzig71 / PIXELIO

Die Haut ihrer Füße wird es Ihnen danken und blasenfrei bleiben

Blasenprophylaxe

Prophylaxe

Die Haut kann, durch geeignete Schutzkleidung (z. B. Arbeitshandschuhe), vor mechanisch bedingter Blasenbildung geschützt werden. Bei neuen Schuhen sollte aus demselben Grund auf einen entsprechenden Hautschutz geachtet werden (zum Beispiel Pflaster auf gefährdete Hautbezirke).
Bei Verbrühungen oder leichten Verbrennungen ohne Hautdefekt kann eine ausreichend lange und sofortige Kühlung der Haut, zum Beispiel durch mindestens 20 Minuten lang fließendes Wasser oder Eiswürfel, eine Blasenbildung verhindern. Keine allgemein vorbeugenden Maßnahmen können bei den vielen möglichen Grunderkrankungen genannt werden. eine frühzeitige und konsequente Therapie solcher Krankheiten ist grundsätzlich anzustreben.

Blase, Hautblase, Bulla – Symptome, Auswirkungen und Therapie

Blasen genannte Symptome

Ein mit seröser Flüssigkeit, über dem Hautniveau erhabener, gefüllter Hohlraum, ist eine Blase. Ab einer Größe von fünf Millimetern Durchmesser spricht man von einer Blase (Bulla), ansonsten handelt es sich eher um ein Vesicula genanntes Bläschen. Meist kommt es um die Blase herum zu einer Rötung der Haut; manchmal schmerzt oder juckt der entsprechende Bezirk der Haut. Bei einigen Hauterkrankungen kommt es zusätzlich zur Blasenbildung zu einer Hautschuppung.

Auswirkungen von Blasen

Die Widerstandsfähigkeit der Blase hängt von der Dicke der Blasendecke ab. Aufgrund der Infektionsgefahr sollte Grundsätzlich keine Blase geöffnet werden, denn in der Regel bildet sich die Blase nach einiger Zeit wieder zurück und heilt ohne Narbenbildung ab. Es aber auch, je nach Ursache und Ausmaß, im betroffenen Bereich zu einem Schwund der Haut (Atrophie) kommen. Platzt eine Blase oder ein kleines Bläschen, entsteht eine Erosion oder ein flaches Geschwür (Ulcus), je nach betroffener Hautschicht . Eine Superinfektion kann sich ergeben, wenn sich auf dem Boden einer Blase beziehungsweise eines aufgekratzten Areals eine Infektion mit anderen Erregern ergibt. Wird der wässrige, seröse Inhalt einer Blase eitrig, so spricht man von einer Pustel.

Therapie von Blasen

Ein von Blasen- oder Bäschenbildung betroffenes Hautareal sollte vor starker Sonneneinwirkung und anderen Umwelteinflüssen geschützt werden. Entsprechende Salben können, je nach Krankheitsursache, juckreizstillend, gegebenenfalls entzündungshemmend oder schmerzlindernd wirken. Zusätzlich sollte im Bereich einer Blase die Haut mit pflegenden Mitteln, zum Beispiel Blasenpflastern geschützt werden. Blasen auslösende Grunderkrankungen sollten aber grundsätzlich therapeutisch behandelt werden.

Blase, Hautblase, Bulla – Eine Definition

Definition

Einen mit Gewebsflüssigkeit gefüllten, meist erhabenen Hohlraum in verschiedenen Hautschichten nennt man Blase. Verschiedene Faktoren können diese Hautveränderung verursachen.

Ursachen

Blasen- oder Bläschenbildung im Bereich der Haut können viele verschiedene Ursachen haben.
Außergewöhnlich stark belastete Hautbezirke können, zum Beispiel beim Tragen neuer Schuhe, als eine Schutzreaktion des Körpers zu einer Blasenbildung führen. Weitere Faktoren, so zum Beispiel physikalische, chemische oder thermische (zum Beispiel Verbrennungen, Sonnenbrand, Verätzung), immunologische Phänomene (zum Beispiel Pemphigus vulgaris, allergische Kontaktdermatitis), Infektionen (zum Beispiel Herpes Zoster, Herpes simplex, bullöses Syphilid, Staphylodermia bullosa), genetische Defekte (hereditäre Epidermolysen) können eine Ursache sein.
Auch können einige Medikamente (zum Beispiel Sulfonamid-Antibiotika) oder Staphylokokken ein sogenanntes Leyell-Syndrom hervorrufen. Vor allem bei Säuglingen und Kindern tritt diese Komplikation auf, eher selten bei Erwachsenen mit geschwächter Abwehr. Diese zeigt sich durch eine schwere blasenartige Hautablösung, welche auch als “Syndrom der verbrühten Haut” bezeichnet wird. Bis Dieses zum Tode kann dieses Syndrom führen.

Dicke Blasen

Dicke Blasen, aber auch kleine Blasen sind das Thema dieses Blogs.

Blasen an Brüsten, Blasen sogar an Nippeln oder Blasen an Lippen.

Blasen kann man überall bekommen.

Diese blasen auf der Haut nennt man Bulla. Wie man Blasen vermeidet und was man gegen Blasen machen kann, schreibe ich hier.

7en Blasen

Du willst Linkpower von 7en geblasen bekommen?

Nichts leichter als das, setze einfach einen Link auf 7en und schon bläst dir 7en mächtig Linkpower entgegen.

Voraussetzung ist allerdings, dass Du mit deinen Händen in jedem Artikel, der Linkpower von 7en geblasen bekommen soll, einen Trackback auf www.7en.de/p.php setzt.

[Update]
Das 7en.de Trackbackarchiv ist leider inzwischen Geschichte :-(